Luxembourg, LUX

Als gebürtiger Trierer weiß man Luxembourg vor allem wegen seines günstigen Kaffees und Sprits zu schätzen. Zudem gab es Dr. Pepper in einer in Deutschland nicht verkaufsfähigen, beziehungsweise damals verbotenen Version mit unverschämt hohen Koffeingehalt. Das alleine war die Fahrradtour nach Wasserbillig wert. Zudem soll es in Luxembourg City auch attraktive Jobs für Pendler geben, in meiner Jugend in Trier Arbeiten jedoch das letzte was mir in den Sinn gekommen wäre. Ich erinnere mich noch dass viele Freunde zum Skaten nach Luxembourg gefahren sind, mich hat es jedoch nie dorthin verschlagen - bis jetzt. Nach fast 20 Jahren in Trier hat es nochmal fast 20 Jahre gebraucht, bis ich mich endlich auf den Weg in diese großartige Stadt mache. Die Metropole eines der wohl kleinsten Länder Europas jedoch durch seine steuerliche Attraktivität Unternehmen aus der ganzen Welt anzieht, hat direkte Auswirkungen auf das Stadtbild. Moderne Architektur neben alten Mauern, ein bisschen Französisch, ein bisschen Deutsch, eben jener bunte Schmelztiegel den man bei . Ebenso gilt Luxembourg als Kultur-Hochburg, mit reichlich Museen und einer architektonisch herausragenden Philharmonie.

 

Also die beste Gelegenheit meine Heimatstadt zu besuchen und gleich noch einen Abstecher nach Luxembourg City zu machen. In Trier bin ich ohnehin für eine Schwarz-Weiss Portrait-Session verabredet, Foto-Equipment ist also bereits an Board. Als absoluter Fan moderner Architektur komme ich voll auf meine Kosten, die Philharmonie und das gesamte anliegende Viertel mit den Museen und markanten Bauten hält mich viel zu lange in ihrem Bann, als dass ich überhaupt noch groß in die Innenstadt will. Aber auch das muss sein, wenn ich schon mal da bin will ich mir die Mischung aus urbaner Moderne und klassischem Baustil nicht entgehen lassen. Ein wunderschöner Tag in einer wirklich beeindruckenden Stadt, die definitiv wieder einen Besuch wert ist.