Picturegraphy

Mein Name ist Daniel, ich bin "Picturegraphist". Schon klar - Wortneuschöpfung - ich sehe mich selbst jedoch nicht als Fotograf. Zu viel verbindet man bei dem Begriff mit dem klassischen Berufsbild des Fotografen. Viele fragen mich dennoch, ob ich beruflich fotografiere. Definitiv NEIN. Ich habe Hobbies stets der Freizeit vorbehalten. Nicht zuletzt, weil mir kreative Freiheit wichtig ist und ich sie nicht durch kommerzielle Verpflichtungen einschränken will. Fotografie kann sich in kommerzieller Hinsicht dem Einfluss von Angebot und Nachfrage nicht entziehen, solange also nicht der überwiegende Anteil potentieller Kunden bereit ist für eben genau meinen Stil und mein Verständnis von Ästhetik zu bezahlen, wird sie auch weiterhin nicht mein Beruf sein. Darauf folgt in der Regel die Frage, wieso ich das dann mache, bzw. wo ich damit hin will. Das Sprichwort "der Weg ist das Ziel" ist hier durchaus passend: Ich genieße einfach zu tun, was ich mag und was mich interessiert. Dies ganz ohne die Absicht, einen Stand "X" oder ein konkretes Ziel zu erreichen. Sich einfach seiner Passion hinzugeben, keine vordefinierten Wege, ohne jeglichen Rahmen und Richtlinien, frei von Do's und Don'ts, ist kreative Autodidaktik. Die Erfüllung dieser Philosophie ist der eigentliche Sinn meines Tuns und macht die Resonanz Dritter absolut entbehrlich. Selbstverständlich freut es den Künstler wenn der eigene Output dem Betrachter gefällt, es sollte jedoch nicht treibende Kraft des Handelns sein. So kann ich Euch nur einladen Menschen, Momente, Formen, Blickwinkel und Perspektiven zu betrachten, die es mir Wert schienen, in Bild gebannt zu werden. Ob es Euch nun gefällt oder nicht... blog.